Tage wie dieser

Es sind Worte und Gespräche die alte Wunden wieder aufreißen und Erinnerungen – Erinnerungen an das, was gewesen ist und an das, was man verloren hat. Manchmal sind es Tage – nicht irgendwelche Tage, sondern ganz besondere Tage. Geburtstage, Feiertage, Jahrestage – und an solchen Tagen wird einem mehr als sonst bewusst, dass nichts mehr so ist und nichts jemals wieder sein wird, wie es war. Heute ist so ein Tag.
 

E‘ brutto essere niente per la persona che per te è tutto.
Sono triste.

 

21:00 Uhr: Wenigstens hatte ich heute eine äußerst kurzweilige Therapiestunde. Die Diskussion war zwar eher kontraproduktiv was diverse männerspezifische Themen angeht, aber ich habe selten so viel gelacht wie heute – im Gegensatz zu den vergangenen Monaten. Also ein voller Therapieerfolg. Danke, lieber Therapeut. Und um den Effekt zu optimieren, habe ich mir gerade noch ’nen Sizilianer aufgemacht. Salute!

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Ein Kommentar

  1. Das ist wahr – so geht es einem immer wieder, vermutlich, weil man die gedanken zu den verlusten noch  nicht zu einem zufriedenstellenden Ende gebracht hat; ganz gleich,  wehalb man jemanden aus seinem Leben verloren hat, Trennung oder Tod: ein Entwicklungsstrang ist unfertig geblieben und das Unterbewußtsein holt diese Stränge aus der Schublade, sobald der entsprechende Schlüssel klappert. Dann muß man daran weiterdröseln, allein. Manchmal lautet die Frage gar nicht mehr, wie man einen nicht mehr gegenwärtigen Konflikt lösen könnte, sondern weshalb er so wichtig geblieben ist.

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