… und doch ist nichts mehr mein

Verdammt lang her

 

Tu sei per la mia mente come il cibo per la vita,
Come le piogge di primavera sono per la terra;
E per goderti in pace combatto la stessa guerra
Che conduce un avaro per accumular ricchezza.

Prima orgiglioso di possedere e, subito dopo,
Roso dal dubbio che il tempo gli scippi il tesoro;
Prima voglioso di restare solo con te,
Poi orgoglioso che il mondo veda il mio piacere.

Talvolta sazio di banchettare del tuo sguardo,
Subito dopo affamato di una tua occhiata:
Non possiedo nè perseguo alcun piacere
Se non ciò che ho da te o da te io posso avere.

Così ogni giorno soffro di fame e sazietà,
Di tutto ghiotto e d’ogni cosa privo.

Shakespeare (1564-1616)

 

Nachtrag vom 19. August 2009:

Weil’s so schön ist, reiche ich noch die Übersetzung nach ;-)

Du bist der Seele, was dem Leib das Brot,
was für die Erde milder Frühlingsregen,
und doch um dich empfind ich Qual und Not
wie je ein Geizhals seiner Schätze wegen.

Bald im Besitz frohlockend, dass du mein,
bald zagend, dass die Zeit mir dich nicht gönnt,
bald wünsch ich, wär ich nur mit dir allein,
bald dass die ganze Welt mein Glück erkennt.

Bald schwelg ich lang in deinem Angesicht,
bald hungre ich nach einem einz’gen Blick,
denn andre Freuden such und hab ich nicht,
als du mir gibst, als von dir kommt das Glück.

So schwankend Tag für Tag in Lust und Pein,
hab ich bald nichts, und bald ist alles mein.

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