Wachstum


 

Spiegeln unsere Pflanzen das eigene Seelenleben wieder? Habe das Web durchforstet ohne eine Antwort zu finden. Zur Erinnerung: Im letzten Sommer hat mein Ficus sämtliche Blätter verloren und wollte sich auch nicht erholen nachdem, ich ihn längst umgetopft hatte. Alles was sprießte, erstickte postwendend wieder im Keim. Seit ein paar Wochen sprießt es nicht nur – nein, es wächst und grünt und täglich kommen neue Blätter. Nun gut – ich weiß nicht, ob der Ficus wirklich meine Seele widerspiegelt, aber ich werte es mal als positives Zeichen :-)

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12 Kommentare

  1. Vielleicht hat es auch praktische Ursachen, z.B. daß jemand, der sehr beschäftigt ist mit seinem Innenleben, das, was um ihn herum ist, kaum beachtet und darum die beiden Komponenten, die Pflanzen brauchen, nämlich Ernährung und "good vibrations" weniger oft verabreicht, als es denen wohlbekommt. Versuche mit Musik und Ansprache bei Pflanzen gibt es. Heavy Metall und Anschreien mögen sie nicht. Ein Ficus Benjaminii ist sowieso schon ein Sensibelchen :-)

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  2. Ich habe in der Tat öfter mit ihm gesprochen – aber nicht in den letzten Wochen … das ist ja das kuriose – und Heavy Metal dröhnt bei mir eher nie aus den Boxen. Vielleicht spürt er einfach jetzt meine ‚Good Vibrations‘ :-)Apropos Heavy Metal: Ich kenne da ein paar schöne Pflanzen besagter Gattung (was bitte ist eigentlich der Plural von Ficus???) die trotz intensiver Heavy Metal-Berieselung prächtig gedeihen – zumindest war es in der Vergangenheit so. Ergo scheint auch der Ficus ein sehr inividuelles Geschöpf zu sein ;-)

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  3. Bier??? Hmm … nicht, dass ich wüsste … und das tat ich mal ziemlich gut. Aber lass‘ uns lieber über meine sensible Pflanze reden…Habe ihm vorhin mal ziemlich drastisch die dürren Zweige gestutzt, weil ich Bedenken hatte, dass er sonst in der Mitte zu kahl bleibt. Hoffe, ich habe da jetzt keinen Fehler gemacht!? Nicht, dass es noch einem rigorosen Schnitt in mein tiefstes Innerstes gleichkommt… ;-)

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  4. Du kannst ihn sogar ordentlich zusammenstutzen :D das ist letztendlich ein Gummibaum. Darum tropft er auch da, wo noch Leben drin ist. Wunden bei stärkeren Zweigen sollte man darum mit Kerzenwachs verschließen, wenn man keine professionelle Baumsalbe zur Hand hat. Manchmal muß man auch bei sich selbst mal saubere Schnitte … also, wenn du es schon unbedingt vergleichen willst. Umtopfen, altes Zeug auslichten, Licht und Luft … doch, paßt schon.

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  5. Wer weiß, was die alles Hochkompliziertes beim Rumstehen denken? Wer war das denn gleich – der Michael Mittermeier, glaub ich ( mit a oder e?weiß ich gerade nicht) der hat in einem seiner Programme drüber nachgedacht, wie es wäre, wenn die Pflanzen alles mitbekämen – im Schlafzimmer wollte er dann jedenfalls keinen Ficus mehr haben … ^^

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  6. Umtopfen??? Och nee … umziehen kann und will ich grad nicht. An meinem ‚Süßen‘ hab‘ ich genug rumgeschnippelt … denke ich doch … und mir reicht schon die Vorstellung, dass sein Wachstum und ergrünen sinnbildlich für etwas anderes stehen könnte. Ich fühle mich zwar nicht grad wie ein Ficus, weil ich nicht immer nur dumm rumstehe, aber … wie du schon gesagt hast: Passt schon ;-)

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  7. Ups … da ist wohl was durcheinandergeraten. Hab‘ gar nicht gesehen, dass du so schnell warst, während ich kurz umdisponiert habe ;-) Tja … wer weiß was die so alles denken. Vielleicht hat ja mein Ficus auch alle Hüllen fallen lassen, weil er zu lang neben meiner Schlafstatt gestanden hat … sozusagen aus Solidarität *g* Nee …aber mal ernsthaft … bin heute irgendwo drüber gestolpert, dass Pflanzen eine Seele haben, also müssten die doch auch sowas wie ein Bewusstsein haben … ?

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  8. Da fällt mit eine Kurzgeschichte von Roald Dahl ein. Glaube, sie heißt ‚Der Lautforscher‘ … da geht es um einen Baum der schreit (leider habe ich das Buch grad nicht da). Ja … die Vorstellung, dass ein Salatkopf beim zerpflücken schreien könnte, ist gewiss nicht schön. Da trinke ich doch jetzt lieber erst mal ’nen seelenlosen Kaffee … auch wenn ich keine Vegetarierin bin ;-))

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  9. Und was ist mit den Kaffeebohnen?! Eigentlich zur Vermehrung kleiner Kaffeesträucher bestimmt, haben die sicher genug gelitten für ein bißchen Mitleid: geröstet, gemahlen und auch noch aufgebrüht – ich wollte nicht tauschen, nicht mal mit viel Zucker. Oh, Zucker … :D

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  10. Du hast Recht … aber bis die arme Kaffeebohne in meiner Tasse landet, hat sie ja ihren Leidensweg längst hinter sich und ist vermutlich ihrer Seele beraubt – deshalb ’seelenloser Kaffee‘ ;-)Da du nun schon den Zucker angesprochen hast… oh Gott … das arme Zuckerrohr! Es wird mit scharfen Messern (keine Ahnung was genau für welche das sind) abgeschnitten und das ist doch wohl einfach nur grausam. Da bin ich doch froh, dass ich meinen Kaffee schwarz und OHNE Zucker trinke und Zucker nur sporadisch im Haus habe, falls mal ein Kuchen gebacken werden soll. Einzig im Espresso brauche ich Zucker … werde ihn aber trotzdem weiter ohne schlechtes Gewissen trinken :-D

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