Watching you


 

Leben heißt beobachten.

Gaius Secundus Plinius der Ältere (23 oder 24 – 79)

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18 Kommentare

  1. Zu dem Zitat fällt mir ein, daß es im Moment dem Zeitgeschmack überhaupt nicht entspricht. Andauernd wird einem suggeriert, daß Beobachten statt "Action" nicht Leben, sondern Dahinvegetieren bedeutet. Dabei kann man sich mit Beobachten und Nachdenken einen Haufen selbstgemachter Dummheiten ersparen.p.s.: Ein süßes Schweinchen :-)

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  2. Muss grad grinsen, weil du mir echt mal wieder aus der Seele sprichst ^^Ich hatte zwei Aphorismen in meiner Auswahl und wenn du jetzt den zweiten liest, wirst du bestimmt auch grinsen müssen…Es ist besser, überhaupt nichts zu tun als etwas Sinnloses. Besser ist es, zu beobachten und abzuwarten, als etwas Verkehrtes zu machen. (James Tyler Kent)P.S. Dem Zeitgeschmack zu entsprechen – respektive ihn zu leben – ist für mich wie immer mit dem Strom zu schwimmen … und das ist ja nun gar nicht meins ;-)Vielleicht habe ich diesen Aphorismus auch bewusst wegen seiner Kürze gewählt, oder weil ich grad viel über Pompeji lese und bei Plinius sofort hängen geblieben bin ;-)P.P.S. Das Schweinchen ist nur aus dieser Perspektive so süß ^^

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  3. den Kommentar, der unter den Metamorphosen hierher auf den wachsamen Roland verweist – wow, das ist ja direkt historisch begründet, bloß daß dein wachsames Speckröllchen kein Schwert hat.

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  4. Hehe … sehr gut. Aber eigentlich ist das mit dem Roland gar nicht so historisch sondern eher ganz profan. Das Schweinchen hat mir meine Ex-Schwiegermama vor vielen Jahren mal geschenkt und es postwendend auf diesen Namen getauft – sprich: auf den Namen ihres damaligen Noch-Ehegatten ^^ Tja … und so kam Speckröllchen zu seinem Namen ;-)

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  5. Keine Ahnung. Ich kenne ja nicht alle Schwiegermütter und hatte auch noch nicht so viele ;-)) Kommt wohl ganz drauf an, wie gut einen die Schwiegermutter kennt – als diese Schwiegermama schon viele Jahre meine Ex-Schwiegermama war, hat sie mir mal ’ne CD von Roger Cicero geschenkt *grusel* … das sagt wohl alles :-D

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  6. Wie hieß denn gleich der Cartoonist, der ein Buch rausgegeben hat, das hieß "Wahrscheinlich guckt wieder kein Schwein"? ach – kann ich eigentlich auch selbst googeln. Kein Schwein wollte Roger Cicero hören, da hat sie sich vermutlich gedacht, ein Schwein kann nicht weglaufen – Roland, weil: der muß aufpassen ^^

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  7. Hmm. ich würde den Satz gerne vervollständigen da er meiner Meinung so nicht komplett ist…"Leben heisst beobachten und lernen".. Das beobachten an und für sich macht keinen Sinn, wenn aus dem beobachten nicht irgendwelche Schlüsse gezogen werden. Die wiederum in unser Verhaltensmuster eingebaut werden (bei Tieren ist das so, wenn die Eltern den Jungtieren zeigen, wie man sich an ein Wild heranpirscht, oder welche Nahrung essbar ist, und welche nicht). Auch bei uns ist das doch so, und wenn es nur die Erkenntnis ist, dass die modische Canvas-Hose, die du trägst, und die dir den knackigsten Hintern der Welt zaubert, an diesem 150 Kilo-Gnom der gerade mit Dampf-Lok-Atmung an dir vorbeischwabbelt, einfach nur Kacke aussieht…..

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  8. Wie die Faust aufs Auge ^^ … und genial noch dazu, weil ich jetzt wieder’nen Super-Buch-Tipp bekommen habe. Muss gleich mal stöbern gehen … ich liebe Cartoons. Hatte ich das schon erwähnt? Wofür doch so ein – eigentlich – schon ‚toter‘ Blog noch taugt… ;-)

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  9. obwohl ich finde, manche Fehler muss man einfach selber gemacht haben ums zu schnallen. Da reicht beobachten nicht immer. Meine Schwester zum Beispiel musste das heiße Bügeleisen erst mal anfassen um zu merken, dass das WIRKLICH heiß ist und "aua" macht….. und dass wir ihr nicht nur einen riiiesigen Spaß vorenthalten wollen.

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  10. @ Doc: Tun wir das nicht sowieso meistens? Meine, unsere Schlüsse aus dem Beobachteten ziehen? Ob sie dann lehrreich sind oder nicht, ist eine andere Frage.Aber du hast schon Recht – manche Klamotten sollten einfach nicht in XXXL Größen pruduziert werden , weil sich die potentiellen TrägerInnen keinen Gefallen damit tun.@ Frede: Hehe … das kenne ich doch auch. K. hat einmal an ein heißes Bügeleisen gefasst – natürlich nach mehrmaliger Warnung meinerseits – danach niiie wieder ;-)

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  11. Ja, wie jetzt? Wenn du nicht vergleichen kannst, kannst du doch nichts lernen. Wenn man lt. Bügeleisentheorie jemandem einen Gefallen getan hat, indem man ihr die Gelegenheit, ein Lernangebot annehmen zu können, nicht entzogen hat, kann man bei Textilhestellern keine anderen Maßstäbe anlegen. Wenn es jemandem wehtut, was man anzieht, dann lernt irgendwer was draus. Obs uns gefällt oder nicht. Wie Bügeleisen eben.

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  12. Auch wieder war – außerdem bin ich ja auch nicht für das (vermeintliche) Leid der ‚Übergrößen‘ verantwortlich. Und was sagt mir das wieder? Erst denken, dann plappern :-D

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  13. Naja, vielleicht fühlt sich die ‚Übergröße‘ aber in dem Zeug auch toll? Obwohl ich nicht nachvollziehen kann, was daran toll sein soll, sich in irgendetwas hineinzuzwängen was so aussieht als ob es jeden Moment ein Schamhügelgate (Fall Unterhüfthosen) geben könnte, egal wie dünn oder dick ich bin. Ein Glück muss und will ich das auch nicht! Auf Schlabberjogginghosen stehe ich allerdings auch nicht. :D

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