Was lange währt

Il mare

fiato del mare
a ritmo costante
corrono le onde

ritmo del fiato
correre lungo il mare-
la strada è la meta

camminare e risperare
la strada umilmente si mette
sotto il tuo piede

atem des meeres
in gleichmäßigem rhythmus
laufen die wellen

rhythmus des atems
laufen entlang des meeres-
der weg ist das ziel

gehen und atmen
der weg legt sich demütig
unter deinen fuß

Aus: Il mare von Edith Sommer ~
Übersetzung ins Italienische von Renato Vecellio

Habe nie geschafft es zu Ende zu lesen … leider.
Ich will ans Meer… (22. August 2008)

Ein paar Tage nach Ostern 2006 habe ich zum ersten und vorerst letzten Mal in diesem Buch gelesen – damals in Minden. Ich weiß es deshalb noch so genau, weil ich an diesem Tag zum ersten Mal mit Katha allein in der Stadt war und das Buch mitgenommen hatte. Mehr als 3 Jahre sind vergangen, aber das Buch hat mich nie wirklich los gelassen. Vor vielen Wochen hab ich im Internet rauf und runter gesucht, aber ohne Erfolg. Konnte es ehrlich gesagt kaum fassen, dass man im Netz nicht mal eben ein Buch organisieren kann, aber außer der ISBN und der Autorin war nix zu finden. Hab dann an den österreichischen Schriftstellerverband gemailt, auf den ich bei meiner Suche gestoßen war, in der Hoffnung mal eine Bezugsquelle ausfindig zu machen – aber ich bekam leider nur die Anschrift des Verlags in Italien. Mit den paar Worten die ich verstehe und schreiben kann, war es mir aber nicht möglich mich direkt an den Verlag zu wenden.

Mitte Mai bin ich dann doch mal in den Buchladen um die Ecke gegangen und siehe da, man hat dort Kontakt zu einem italienischen Händler und heute konnte ich mein Buch abholen – endlich :-)

 

 

So viel Aufwand wegen einem Buch? Ja – weil es eine ganz besondere Bedeutung hat, ganz besondere Erinnerungen hervorruft und ich es endlich zu Ende lesen möchte.

P.S. Gestern war ich wieder einmal auf Autorensuche und landete auf abebooks. Dort hätte ich das Buch bestellen können. Aber egal – es war mir den Aufwand wert. Grad eben kommt die Sonne wieder raus – auf zum Lieblingsitaliener um Sonne, Espresso und Il mare zu genießen ;-) Ciao, ciao…

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8 Kommentare

  1. @ Harry: Den kannte ich noch nicht. Wenn ich jetzt mal davon ausgehe, dass das Tun als Reaktion auf das Denken zu verstehen ist, dann trifft das wohl eher auf jene Zeitgenossen zu für die Spontaneität ein Fremdwort ist. Kann mich natürlich auch irren … vielleicht ist es ganz anders gemeint (?)

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  2. also ich erlebs bei mir manchmal so, dass ich denke, was ich tun könnte. was ich aber dann nicht tu, weil das so unendlich weit wär. wie das Meer. zwischen dem Denken und dem Tun. hm. denk ich jetzt mal.

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  3. dabei nannte man mich früher auch nicht aus politisch-fortschrittlichen Gründen Sponti, sondern weil mir mal das Misgeschick geschah, vllt auch öfter hintereinander, wo ich kommunikativ agierte, aber ungenügend auf meine Hände geachtet habe, und dann Biergläser dran glauben mussten.

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  4. Das macht Sinn … ja … man kann ja auch nicht immer nur spontan sein. Manche Gedanken sind vielleicht auch zu unrealistisch um sie in die Tat umzusetzen … geht mir zumindest manchmal so.Aaah … das mit den Gläsern kenne ich. War bei mir früher ’ne Zeit lang ähnlich … wo Gläser umfielen war ich nicht weit ;-)… und beim Lieblings-Italiener wars ziemlich stürmisch. Ansonsten wie immer … Käffchen, Schoki und ein bisschen belangloses Gequatsche ^^

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