(K)ein Sonntagsspaziergang


 

Mit tränenblinden Augen
durch Brombeerranken und Disteln.
Dutzende Weinbergschnecken kreuzen meinen Weg –
muss aufpassen, dass ich sie nicht zertrete.
Sie sind so zerbrechlich –
wie mein Innerstes.

Ein Meer von Brennesseln zwingt mich umzukehren.
Ich weiß nicht wohin.
Mein Lieblingsplatz ist verwüstet –
Reste von einem Lagerfeuer,
überall liegen Flaschen, Scherben und Müll.
Kein Ort der Ruhe mehr.
Bleibe trotzdem für eine Weile,
rauche eine Zigarette
und betrachte das Chaos.

Es fängt wieder an zu regnen.
Beeile mich,
laufe schneller,
achte nicht mehr auf den Weg.
Knacks.

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