Schneckenhaus (reloaded)


 

Du sitzt neben mir und bist nicht da,
hast dich verkrochen irgendwo in einem Schneckenhaus.
Ich möchte dich heraus locken,
weiß nicht, mit was ich dich erreichen könnte.
Mir fällt ein Vers aus Kindertagen ein:
»Schnecke, Schnecke komm‘ heraus,
strecke deine Fühler aus.«

Ich lächle, denke daran wie oft wir ihn vergeblich sangen.
ich habe gelernt, dass alles seine Zeit braucht
und versuche zu warten.

Autor unbekannt

 

Hatte es schon einmal an einer anderen Stelle im Blog und da sich Dinge nicht immer nur verändern, sondern auch gelegentlich wiederholen, mach‘ ich das jetzt auch mal. Mir kommt grad vieles in den Sinn – vielleicht situationsabhängig, oder – wie in diesem Fall – vielleicht einfach nur, weil ich ein Faible für Schneckenhäuser habe? ;-)

P.S. Ich weiß immer noch nicht von wem das Gedicht stammt – hatte es seinerzeit in meinem alten Aphorismen- und Gedichtebuch (wieder-)gefunden. Könnte von Christiane Allert-Wybranietz stammen – ich weiß es nicht wirklich, aber ich glaube den im Schneckenhaus zu kennen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s