Gemischte Gefühle

M. ist gegangen – vor einer Stunde. „Kein Kaffee?“  „Nö – ich geh nachhause“

Tzzz – dann geh doch!

Es grenzt ja schon an ein Wunder, dass ich heute Morgen neben ihm aufgewacht bin – vielmehr neben seinen Füßen, weil ich in der Nacht mal wieder vor laufender Glotze eingeschlafen bin.

Irgendwie scheint die ganze Beziehung – unsere Beziehung – zur Zeit etwas festgefahren. Okay … das vergangene Wochenende war wesentlich angenehmer als die beiden vorangegangenen, von dem er an einem durch komplette Abwesenheit glänzte, aber immer noch nicht (wieder) so, wie ich es kenne und wie es sein könnte. Man(n) geht zwar nicht mehr bei dem kleinsten Versuch, über hochsensible Themen zu kommunizieren, gleich an die Decke – welch ein Fortschritt – aber man(n) ist auch ansonsten oft recht verhalten und ich habe, mangels Gesprächsbereitschaft, nicht den blassesten Schimmer woran es liegen könnte.

Vielleicht bin ich auch in meinem Kopf zu festgefahren. Habe immer noch zu sehr die Bilder der Vergangenheit vor Augen, oder das Bild einer – für mich – idealen Beziehung. Vielleicht muss ich mich endlich von diesem Bild verabschieden – oder einfach geduldiger sein.

 

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2 Kommentare

  1. Vielleicht sollte man auch einfach die Vergangenheit loslassen und die Gegenwart so (an-)nehmen wie sie ist?

    Es fällt mir halt immer schwer Abstriche zu machen – oder auf der Strecke zu bleiben. Wer mag das schon?

    Gefällt mir

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