Zur Hölle mit Frau Holle*

*Vielen Dank an Zweitesselbst, der mich mit seinem Artikel zu dieser Überschrift inspiriert hat ;-)

 

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Sieht märchenhaft aus – könnte man meinen. Aber diese Wintermärchen mutiert schnell zum Albtraum, wenn man als Autofahrer keine Garage sein eigen nennen darf und darauf angewiesen ist, die Karre irgendwo auf städtischen Parkplätzen abzustellen! Es ist jetzt schon nur noch zum Erbrechen.

Gestern sah ich mich bereits genötigt über eine halbe Stunde Schnee zu schaufeln, um überhaupt parken zu können und ich hatte mir fest vorgenommen diesen mühsam erkämpfen Parkplatz erst wieder zu verlassen, wenn’s am Wochenende tauen soll. Aber ich hatte meine Rechnung ohne die thailändische Mitbürgerin gemacht, die mich heute Morgen rausklingelte, weil sie ausparken wollte!

„Können Sie bitte Auto wegfahren? Stehe vor Ihnen und komme nicht weg wegen Schnee.“
„Kein Problem. Komme gleich runter“

Kein Problem? Haha. Nicht genug damit, dass die gute Frau nur wenige Zentimeter vor mir auf einem nicht vorhandenen Parkplatz stand, bedeutete es erneutes Schneeschippen – und das vorm Morgenkaffee. Musste mich sehr beherrschen nicht fortwährend zu fluchen, während die Dame sich laufend entschuldigte, dass sie doch ihren Sohn zur KiTa fahren müsste, weil er nicht laufen wollte. Super. Habe mir aber dann doch jeden weiteren Kommentar erspart.

Das kann ja echt noch heiter werden, wenn es die nächsten Wochen so bleibt.

Tötet Frau Holle –  ich bin dabei ;-)

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6 Kommentare

  1. hallo schöne frau…uns geht es wohl besser hier fast alles wieder weg was an schnee runtergekommen ist…aber eine matsche ist das nicht zu ertragen…und abends friert dann alles man braucht einen schlitten um weiter zu kommen anstatt einen auto…wünsche dir noch einen schönen tag..drück dich ganz lieb…ciaooooo

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    1. Dann bist du ja wohl fast zu beneiden – zumindest tagsüber. Ich würde auf die Schnelle nicht mal an den Schlitten rankommen, wenn er gebraucht würde!

      Arrrg … und noch einmal schöne Frau und ich komm‘ dir da rüber ;-)) Dir auch ’nen schönen Tag … ti abbraccio.

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  2. deine Fotos sind eine Pracht, aber das Innenstadtproblem verstehe ich, daran erinnere ich mich lebhaft aus München, wo wir in einem Wirrwarr von Einbahnstrassen gewohnt haben, lauter Altbau-Häuser und die meisten ohne Garagen – entsprechend lauerte immer einer hinter einem Autofahrer, der schwachwurde und seine tagelang gehütete und mühsam zum Ausfahren freigeschaufelte Parklücke aufgab, einer, der sein Auto nicht beabsichtigte, vor dem Osterurlaub da wieder wegzufahren. Man konnte nichts machen, außer, später den Hund die Reifen anpieseln zu lassen. mein Autochen steht auch draussen, aber vor der Garage, das macht mir keiner streitig. Wieso vor, wo es doch eine gibt? Weil die noch voller Umzugskartons steht. :(

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    1. Hehe … vor Ostern wollte ich schon die Parklücke wieder aufgeben – nicht, dass mir noch einer an die Reifen pieselt ;-D
      Nee … ernshaft … ist ja keine Großstadt, in der wir wohnen, aber hier in der Altstadt ist das echt ein Graus. Parkplätze sind eh schon rar und wenn Dank Schnee und Berglage auch noch einige wegreduziert werden, ist das Chaos fast perfekt – da überlegt man sich manchmal dreimal, ob man zwingen fahren muss, resp. um welche Zeit man am besten zurückkommt. Ich bleibe jetzt da stehen bis es taut ;-)

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