Wieder geht ein Jahr


 

5:00 Uhr (und seit ca. 21 Stunden durchgehend auf den Beinen): Sektfrühstück mit Adriano & Co. So könnte meinetwegen jeder Morgen anfangen.

8:39 Uhr: Nach einer guten halben Stunde Schlaf läutet zum ersten Mal das Telefon. Neiiin… ich will nix gewinnen, nix kaufen, sondern einfach nur schlafen!

10:00 Uhr: Erneuter Weckruf durch Türklingel. Reifen platt. Arrrgh. An erneuten Schlaf ist nicht mehr zu denken – also anziehen mit dem Vorsatz erst mal nachzuschauen.

10:10 Uhr: Te-le-fon. Ein nettes Ständchen trällert in mein Ohr und ich bin verdammt zu schweigen und zu lauschen. Den lieblichen Gesang einer Freundin zu unterbrechen wäre ja auch mehr als unhöflich.

10:15 Uhr: Bestandsaufnahme.

  • Reifen hinten rechts platt (wie berichtet).
  • Auto im Parkverbot – nicht gut!
  • Reserverad vorhanden – sehr gut!
  • Wagenheber unauffindbar – gar nicht gut!!!

11:08 Uhr und dito 11:13 Uhr: Anruf bei den gelben Engeln.

12:00 Uhr: Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und mäßigen Schneetreiben warten auf den guten Mann.

12:05 Uhr: Ankunft des gelben Wagens. Arrrgh – es ist der gleiche Typ wie beim letzten Mal! Na schaun mer mal. Man(n) murkst geraume Zeit bei stärker werdendem Schneetreiben herum, bis er zu dem Ergebnis kommt, dass das Rad nicht passt.

„Hä??? Wie kann das denn sein?“

„Äääh – das hier ist eine Audi-Felge und die passt nicht“ „Schauen Sie…“ „Jetzt haben wir echt ein Problem“

Na super! Nach kurzem Dialog und Rücksprache mit der Engel-Werkstatt beschließen wir, dass ich einen neuen Reifen bekomme.

12:30 Uhr: Der Retter zieht samt Rad von dannen, die Karre bleibt aufgebockt im Parkverbot stehen, mir ist kalt, ich bin müde und langsam ist mir alles egal.

14:08 Uhr: Anruf aus der Werkstatt. Man kann keinen neuen Reifen mit dem entsprechenden Profil auftreiben. Entweder ich nehme einen gebrauchten Reifen oder muss hinten beide erneuern lassen. Will ich nicht! Außerdem zahlt der ADAC diese zweite Fahrt nicht. Aha. Man verspricht mir mit dem Preis entgegen zu kommen, aber ich muss cash bezahlen.

15:15 Uhr: Der gelbe Mann hat endlich das Rad gewechselt, ich bin um 75€ ärmer und das Auto steht gottlob nicht mehr im Parkverbot (hoffe, es kommt nicht auch noch ein Knöllchen).

15:30 Uhr: Philadelphia®-Torte aus der Conditorei Coppenrath & Wiese. Sehr zu empfehlen wenn’s mal schnell gehen muss oder man so backunlustig ist wie ich. Ich bin müde, aber ich halte tapfer durch bis sich der (fast) einzige Kaffeegast gegen 18:00 Uhr verabschiedet.

20:00 Uhr: Risotto, gegrillte Hühnerbrüstchen, Tomaten & Mozzarella. Die beste Tochter von allen hat sich große Mühe gegeben und mir zumindest das Kochen erspart. Nach dem Essen schlafe ich am Tisch fast ein.

22:30 Uhr: Das Chaos ist beseitigt und ich bin kurz vorm Umfallen.

Resümee: Vielleicht hätte ich doch umsetzen sollen was mir vor ein paar Tagen mal vage durch den Kopf ging – mich an diesem Tag einfach vom Acker zu machen und für niemanden erreichbar zu sein. Zumindest habe ich fürs nächste Jahr den Entschluss gefasst, dass die Karre an diesem Tag stehen bleibt und die Telefone am besten ausgeschaltet ;-)

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4 Kommentare

    1. Ohne den ganzen Sch*** drumherum hätte es echt ein netter Tag werden können ;-) Aber sei’s drum – ist jetzt eh Schnee von gestern, resp. von vorgestern. Das was am B-Day mangels Schlaf, Zeit und Energie gefehlt hatte, hab ich gestern nachgeholt – leider ohne meine ‚Zicke‘, aber sonst war alles dabei ^^

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