Einfach nur platt


 

Was für ein Tag.

08:00 Uhr: Kaffee ist fertig, die Sonne scheint und ich bin guter Hoffnung, dass heute alles nach Plan läuft. Schnell noch durch ein paar Blogs schlendern, aber bloß nicht zu sehr festlesen – sonst wird das heute nix.

11:07 Uhr: Ankunft der Spedition. Juchuuu – fast eine Stunde früher als geplant. Wie gut, dass man heutzutage so einen LKW in Echtzeit online verfolgen kann. Ich bin schwer beeindruckt.

11:10 Uhr: Die Möbelpacker taxieren mich kurz und bieten großzügig an über 100 Kilo in den 2. Stock zu tragen. Ich überlege kurz, ob vielleicht geschieden auf meiner Stirn steht oder Ü40 – Bitte helfen Sie mir über die Straße oder sonstwo hin. Aber eigentlich ist es mir egal und ich bin heilfroh, dass die Mannen die Pakete ohne zu murren nach oben schaffen – wer weiß, wer überhaupt noch zum Schleppen gekommen wäre!?

11:25 Uhr: Zeit, das alte Sofa schon mal auseinanderzunehmen, den Flur zu verstopfen und grob durchzuharken, bis es hier weiter gehen kann.

14:10 Uhr: Ankunft SMS-Gott. Ich schicke die Kinder erst mal mit dem Sofa-Schrott in die Garage – natürlich nicht, ohne den Abtransport zu überwachen. Das Treppenhaus ist räumlich sehr begrenzt und Schäden an den kürzlich erst gestrichenen Wänden somit vorprogrammiert.

14:30 Uhr: Auspacken und aufbauen.

16:00 Uhr: Nochmal Juchu – Sofa steht. Mein Wohnzimmer sieht mittlerweile aus wie ein Schlachtfeld – mit dem Verpackungsmüll könnte man problemlos die ganze Wohnung auslegen. Die ersten Personenschäden sind zu verzeichnen in Form von Hautabschürfungen an diversen Fingern – aber sonst geht’s uns gut. Ich mach mich dann mal ans Aufräumen.

19:00 Uhr: Die Glocken läuten den Abend ein und ich bin immer noch nicht fertig. Egal – der Rest muss warten. Brauche jetzt erst mal ’nen Espresso und was zu Essen!

19:55 Uhr: Ankunft beim Türken, der strategisch günstig nur 2 flotte Gehminuten vom Lieblingsitaliener entfernt residiert. Mein Magen hängt mittlerweile in der Kniekehle – außer einer Banane am Morgen hat er auch noch nix zu tun bekommen. Nicht gut.

20:15 Uhr: Wieder zuhause. Ich verschlinge meine Tunfisch-Pizza in Rekordzeit und mache mich erneut an die Arbeit.

21: 28 Uhr: Fertig. Ab ins Bad, Haare waschen, Haare entfernen, Haare vom Boden aufsammeln.

22:40 Uhr: Geschafft. Ich will nur noch auf’s Sofa – einfach nur platt, aber auch glücklich und zufrieden. Endlich Wochenende ^^

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