Rulez/№ 3


 

Erinnerungsschwangere Fotos des Angebeteten unbedingt durch neutrale, beruhigende Bilder ersetzen – damit einen nicht schon morgens auf der Toilette (alternativ abends in der Badewanne) das heulende Elend ereilt. Ebenso sollte man mit allen anderen Fotos verfahren. Kann man sich dazu (noch) nicht durchringen, wirkt ein Läppchen drüber oft wahre Wunder – getreu dem Motto: Was ich nicht sehe ist nicht da.

P.S. Das Foto auf dem Foto wurde aufgenommen von Suzka ;-)

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13 Kommentare

    1. Eigentlich hast du Recht und dieser Schritt kam diesmal wesentlich früher als nach der 1. Trennung – aber andererseits: Was nutzt das Austauschen oder Entfernen von Fotos, wenn diese längst im Kopf verankert und jederzeit bis ins kleinste Detail abrufbar sind!? Er fehlt mir trotzdem sehr – selbst seine Zickigkeit – und manche Erinnerungen sind gerade schmerzhafter denn je :-(

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    2. Also auch hier im Blog!?!

      P.S. Es gibt derzeit nur noch ein Foto in einem 4er-Rahmen – neben, bzw. unter seiner Tochter und Katha plus einem nicht sehr bedeutsamen Foto. Diesen Rahmen hatte ich irgendwann mal eigens für seine Fotos gekauft. Nachdem seine Tochter nach der ersten Trennung das 1. Mal wieder bei mir war, habe ich den Rahmen abgehängt und auf den Schrank gepackt. Habe ihn nur zweimal vom Schrank geholt – das erste Mal während der Trennung, um Katha’s Ex-Freund ein Bild zu einem Namen zu geben, und zum 2. Mal um ihn wieder aufzuhängen. Warum ich das jetzt alles schreibe? Keine Ahnung – aber ich weiß auch, dass es keine wirkliche Erklärung dafür ist, warum dieses Bild erst mal dort bleibt wo es ist.

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    3. Zuumindest einen Anteil im Blog, den ich als „Altar“ bezeichnet hätte, gibt es, so weit ich das gesehen habe, schon nicht mehr, das war das Bild, was unten rechts klein zu sehen war. Was du gebloggt hast, gehört nicht dazu.

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    4. Dir würde ich doch niemals was an den Kopf werfen. Außerdem steht hier momentan nur meine Schaf-Tasse in Reichweite – als Wurfobjekt zwar durchaus geeignet, aber da hänge ich dann doch irgendwie dran ;-)

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  1. Sich von Erinnerungen zu trennen, also in Bildform, in Form von Briefen oder sonst etwas, das ist etwas, was ich nicht kann. Ich habe Berge an solchen Erinnerungen und ich weiß genau, ich werde sie immer behalten, auch wenn manche davon immer weh tun werden. Ich glaube, meine größte Angst ist, etwas wirklich absolut abzuschließen. Zu wissen, dass es dann endgültig vorbei ist. Lieber klammere ich mich an irgendwas, von dem ich weiß, dass es mich noch lange erinnern wird. Eigentlich ziemlich masochistisch, nicht?

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    1. Irgendwie schon – aber auch nachvollziehbar (zumindest für mich). Ich halte selbst auch mehr an solchen Erinnerungsstücken fest, als mir gut tut – im Umkehrschluss also ähnlich wie bei dir: Angst etwas völlig loszulassen, abzuschließen und sterben zu lassen. Anders herum sehe ich bei Fotos etc. auch nicht den Sinn. Hatte das weiter oben schon geschrieben – nicht nur Bilder, sondern auch die Fotos sind eh in meinem Kopf. Also sehe ich aktuell nicht nur das Foto mit der Pusteblume, wenn ich im Bad bin, sondern auch immer noch sein Foto – einziger Vorteil: Er „schaut“ mich nicht mehr direkt an ;-)

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    2. Denkst du wirklich, ich merke noch was? ;-) Aber wir werden sehen – auch wenn ich aus Erfahrung nur sagen kann, dass es „damals“ nicht wirklich viel gebracht hat.

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