Trüb bis regnerisch


 

Regen, Regen, nichts als Regen – zumindest schaut es heute so aus, wenn man einen Blick aus dem Fenster wirft. Das war’s wohl mit dem Sommer 2011 – auf jeden Fall für diese Woche – aber auch das ist mir grad egal. Tagelang nix gebloggt, tagelang kaum vor der Tür gewesen, tagelang nix passiert. Ich hänge immer noch durch – die Einzigen, die sich hier die letzten Tage groß bewegt haben, waren die Fliegen auf der Tastatur und selbst die machen sich inzwischen rar.

Gestern das bis dato einzige Highlight der Woche: Ich durfte die Mädels wieder an der Raststätte einsammeln und meine Süße nach 9 Tagen glücklich und unversehrt in die Arme schließen. Dass sie erst gar nicht nachhause, sondern direkt beim SMS-Gott abgeliefert werden wollte, versteht sich von selbst. Ich konnte es ihr nicht wirklich verübeln und war auch nicht böse drum; so konnte ich wenigstens ohne schlechtes Gewissen wieder direkt aufs Sofa kriechen.  Blöd nur, dass man in Zeiten der Inaktivität zu viel Zeit zum (Nach-)denken hat und noch blöder, dass ich seit dieser Kopfkino-Geschichte viele Gedanken nicht mehr teilen mag, aus Angst dann wieder am Pranger zu stehen. Aber es kann jetzt nur noch besser werden – physisch, emotional und das Wetter sowieso ;-)

P.S. Wow! Das Klugscheißerchen hatte bei diesem Post rein gar nichts zu beanstanden – nicht mal der SMS-Gott wurde moniert ^^

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7 Kommentare

  1. Du hast anscheinend dein Klugscheisserchen mit eingeschläfert. Den Rest kann ich aktuell nicht nachvollziehen, ich (muß ja auch Bongo-bedingt) bin bei jedem Schietwetter draußen und genieße es nach wenigen Minuten trotzdem, so daß ein solche Stimmung sich nicht einnisten kann, auch nicht, wenn ich mental Anlass habe. Aber: ich hatte solche Anwandlungen früher auch und darum verstehe ich die Aussage in gewisser Weise doch.
    Die Sache mit dem Gedankenteilen ist eben zweischneidig. Wie ich gestern bei jemandem in den Blog schrieb – manches würde ich als Mitbeschriebener nicht wünschen. Ich hätte noch dazuscheiben können „und es ist mir anderswo unangenehm, es mitlesen zu müssen“, aber jeder soll bloggen, wonach ihm ist und was er glaubt vor sich und den Mitbetroffenen verantworten zu können. Nur – ohne daß du gleich einen Pranger fühlst – Zustimmung ist eben nicht immer zu bekommen. Du weißt ja, was Harry dann immer zu sagen pflegt.

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    1. Weswegen ich dieser Tage froh bin keinen Hund zu haben und so nur zur Lebensmittelbeschaffung das Haus zwingend verlassen muss ;-) Mich hat’s wirklich ziemlich erwischt- zwar zum Glück bisher ohne Fieber, aber dafür sonst das volle Programm. Die 3 Stunden gestern im Auto haben mich schon völlig geschafft – was ja im Normalfall lachhaft ist – ein Zeichen, dass es mir echt nicht gut geht.

      Deine Gedanken zur Bloggerei (aus der Sicht eines „Mitbeschriebenen“) kann ich durchaus nachvollziehen – liest man auf „fremden“ Blog Dinge über sich selbst, die einem nicht behagen, echauffiert man sich nicht ohne Grund. Aber wenn du den betreffenden Post, resp. vor allem die Kommenatre gelesen hast, dann weißt du, dass in diesem Fall keine Hunde gebellt haben, die im Post erwähnt wurden, sondern das „Anprangern“ aus einer ganz anderen Ecke kam → Kopfkino

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    2. oha – die Entwicklung dieses Eintrags hatte ich verpaßt, nachdem ich ihn nicht kommentiert hatte.
      Nachdem ich die Kommentare jetzt gelesen habe, denke ich aber nicht, daß man dich „angeprangert“ hätte; die Erstkommentierende hat nur ihre Meinung dazu geäußert, was über lange Zeit Haupttenor deines Schreibens ist und daß du mehr damit anfangen könntest, als deine bemerkenswerten Ausdrucksmittel in Wort und Bild beinahe ausschließlich einem einzigen Themengegenstand zu widmen. Sovel als Außenstehende dazu. Vielliecht sind aufgrund näherer persönlicher Kenntnis untereinander andere Strömungen vorhanden, die ich nicht sehe.
      Aber: es hätte schon längst geschehen können, daß dir jemand etwas ähnliches schreibt. Warum erwartest du, daß jeder deine Position und deinen Umgang mit deiner Gefühlslage versteht? Natürlich kann man einfach auch nichts dazu äußern, aber ich hatte fast den Eindruck, da wollte dir jemand gar nicht wirklich Übles sagen.
      Ich hätte es allerdings wahrscheinlich auch nicht gern, wenn mich jemand unter einem Eintrag öffentlich seziert.

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    3. Öffentlich – du sagst es! Du hast sicher auch meine Antwort dazu gelesen – auch wenn du dadurch natürlich nicht völlig im Bilde bist, was diese Freundschaft und den Bruch selbiger betrifft. Ich erwarte von niemanden, dass er meine Gefühlslage, oder die Art damit umzugehen versteht – ebensowenig habe ich irgendetwas gegen konstruktive Kritik einzuwenden – aber ich finde es schon (gelinde ausgedrückt) unverschämt, sich emporzuschwingen und Behauptungen aufzustellen über mein Tun UND Denken, wenn sich diese Behauptungen einzig auf das, was frau hier lesen kann gestützt sind und darüberhinaus zweieinhalb Jahre keinerlei Kontakt stattgefunden hat. Sorry, aber da kommt mir die Galle hoch! Wenn mir wirklich etwas an einer Freundin gelegen ist und ich mir Gedanken um ihr Seelenheil mache, dann suche ich den Kontakt und lasse sie es wissen – aber garantiert nicht auf solch einem Weg. Es gab schon vor dem Bruch Stress zwischen uns, weil ihr nicht gepasst hat was ich blogge. Was soll ich dazu sagen? Ich habe nunmal keinen rosa-roten Das-Leben-ist-so-wunderbar-und-alle-haben-sich-lieb-Blog – das war von Anfang an so, steht für jeden zum Nachlesen auf meiner About-Seite und da habe ich auch nie einen Hehl draus gemacht. Wem das nicht gefällt, der braucht es nicht zu lesen – so einfach ist das. Versuche ich irgendjemanden vorzuschreiben, wie er/sie eine Trennung zu verarbeiten hat, gar in welchem Zeitrahmen das Ganze endlich einmal abgearbeitet sein muss/sollte, oder wie jemand mit Beziehungsstress oder sonstigen Problemen umzugehen hat? Ich denke das kann ich für mich ganz klar verneinen. Man kann bestenfalls Bedenken äußern oder Ratschläge geben, aber im Endeffekt wird und sollte ein jeder tun, was er/sie tun „muss“. Loyalität ist für mich ein Hauptmerkmal wahrer Freundschaft – Respekt und Toleranz gehören aber ebenso dazu.

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    4. ja, was pflegt denn Harry dann immer zu sagen??

      aber davon abgesehn: wer nunmal keinen rosa-roten Das-Leben-ist-so-wunderbar-und-alle-haben-sich-lieb-Blog hat, versteht das auch nicht immer sofort. oder fühlt sich vllt dann selbst angegriffen.

      eija, alles gar nicht so einfach. (H)

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    5. ah nee. anders . wer einen rosa-roten Das-Leben-ist-so-wunderbar-und-alle-haben-sich-lieb-Blog hat, versteht das auch nicht immer sofort. oder fühlt sich vllt dann selbst angegriffen.

      falsch kopiert ^^

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    6. Schon verstanden und auf dein obligatorisches Alles gar nicht so einfach hatte ich schon gewartet ;-)) In diesem Fall ist es wohl wirklich so und je größer die Diskrepanzen werden, desto schwieriger wird es. Nur dass ich niemanden bewusst angegriffen habe und diese unglückselige öffentliche Diskussion nicht angefangen habe. Die Diskussion ist zwar längst beendet wie es scheint, aber es hinterlässt bei mir trotzdem ein flaues Gefühl… wenn du verstehst was ich meine.

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