Wochenschau

Die gute Nachricht zuerst: Ich lebe noch! Die Schlechte: Abgesehen von fixen und sporadischen Trinkgelagen im Kreise lieber Nachbarn hat die vergangene Woche nichts positives bereitgehalten.

Schlechte Nachricht № 1: Per Definition tote Materie, die plötzlich zum Leben erwacht, ist nicht gut, macht nur Ärger und lässt keine Freude aufkommen. Im Idealfall ist eine Wand eine Wand – sie begrenzt unser Heim an verschiedenen Stellen, man kann Dinge davor stellen, oder daran hängen, aber es hat nichts aus ihr heraus zu fallen. Zur Veranschaulichung meines Problems hab ich da mal was vorbereitet:

 

Das sieht nicht gut aus

 

Gut, wenn Frau für solche Art von Notfällen eine Rolle Pflaster im Haus hat; aber da meine Pflastervoräte begrenzt sind und ich für solche Art von moderner Kunst und kreativer Raumgestaltung nur wenig übrig habe, hoffe ich, dass dieser missliche Umstand möglichst zeitnah beseitigt wird.

Schlechte Nachricht № 2: Die Katze war unpässlich. Das ist an sich nichts Ungewöhnliches bei solch sensiblen Tieren und auch nicht dramatisch – aber wenn die Katze den Weg zum Katzenklo nicht schnell genug findet, oder den Weg wegen laufender Waschmaschine und/oder lautstark diskutierenden Ex-Dosenöffnern scheut, kann das schnell sehr unangenehm und arbeitsintensiv werden! Fazit: Ich musste nicht nur die Nachbarin einspannen, um der Wäscheberge Herr zu werden, sondern kam auch noch viel zu spät zu meinem Therapeuten und habe jetzt eine unschöne Beule im Teppich. Die Katze ist wieder wohlauf, aber seit gestern liegt hier ein Fernsehgerät mitten auf dem Teppich, weil Mutti keine elegante Lösung für das Problem parat hatte. Falls noch jemand einen guten Tipp hat: Immer her damit.

Schlechte Nachricht № 3: Eigentlich sollte das Auto am Donnerstag zum TÜV, aber die Mannen in der Werkstatt haben beschlossen, dass da erst noch ein paar Kleinigkeiten repariert werden müssen. Die Kosten werden sich auf schlappe 1100 € belaufen, meine TÜV-Plakette läuft übermorgen ab, die Winterreifen liegen immer noch im Kofferraum, ein Reparaturtermin steht noch nicht fest und ich fahre derzeit mit leicht flauem Gefühl in der Magengegend.

Schlechte Nachricht № 4: Gehört nicht wirklich hierher und wird deshalb auch nicht näher erläutert. Es beschäftigt und belastet mich aber nach wie vor und wenn ich gläubig wäre, würde ich jetzt wohl beten.

Amen!

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4 Kommentare

  1. achje, ich kann das zwar auf der vorbereiteten Veranschaulichung nicht wirklich erkennen, aber anscheinend kommt da was aus der Wand. und dann isses wieder wech, aber ein Tüchlein wurd davor gehängt. wie wärs mitm Bild???

    apropo frag Mutti, mir hat ja mal wer, das Buch von Mutti zugeschickt. aber wies so oft mit diesen liebgemeinten Hilfsangeboten ist, ich habs irgendwo beiseite gelegt. da müsst ich jetzt wirklich gucken.

    ja, mein Gott, ist das eine Prüfung??

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    1. Eine Prüfung? Du meinst meine Gesamtsituation? Sowas habe ich mich in der Tat schön öfter gefragt, wenn’s mal wieder so hammerhart kam. Aber dann widerum frage ich mich, wer oder was mich prüfen will? Ich glaube nicht an Gott – aber das hatten wir ja schon, gell?

      Für dich nochmal zur besseren Darstellung: Mir ist da ein Stück Putz aus der Wand gefallen und bevor ich das mit Pflaster abgeklebt habe, hab ich das Putzstück wieder an seinen ursprünglichen Platz gestopft. Ein Bild darüber hängen wäre nicht so gut, denn 1. ist es eine blöde Stelle, 2. wölbt sich der Putz nach vorn und 3. müsste ich dann inzwischen viele Bilder aufhängen, denn die Beulen vermehren sich ;-(

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  2. Das ist echt arg, wenn so viel auf einmal kommt. Regnet es denn irgendwo rein? Von alleine kommt doch der Putz nicht runter. Das Problem mit dem Fernsehgerät habe ich nicht verstanden. Also weshalb das auf dem Boden steht.
    Die Sache mit dem Auto ist natürlich auch blöd. Ich hatte das auch bei meinem letzten Auto, dauernd war was kaputt, Kosten enorm. Das haut ganz schön rein.
    Gibt es beim TÜV nicht noch so etwas wie eine Karenzzeit? Also ich glaube man wird bei abgelaufener Plakette nicht sofort aus dem Verkehr gezogen.

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    1. Nee, liebe erinnye… es regnet zum Glück nirgends rein und normalerweise kommt natürlich kein Putz von allein runter. Aber es ist numal ein sehr altes Fachwerkhaus, wie ich bereits berichtete, und der Mensch, der den Schaden begutachtet hat, erklärte mir, dass das in einem sanierten Fachwerk früher oder später immer mal vorkommt. Hängt wohl irgendwie mit den Lehmgefachen zusammen, die Feuchtigkeit abgeben – genau kann ich es aber auch nicht erklären. Suspekt (für mein Empfinden), dass es ausgerechnet an der Wand passiert, die vor einigen Jahren verschiefert wurde, weil Wetterseite.

      Der Fernseher steht derzeit auf dem Teppich um Selbigen zu beschweren. Hoffe, dass ich so die unschöne Beule zum Verschwinden bewegen kann. Es ist ein ungenutzes Zweitgerät – ich muss also nicht am Boden TV glotzen ;-)

      Früher gab es mal eine Karenzzeit von 3 Monaten für den TÜV – wenn ich recht entsinne. Heute ist es weniger, aber ich weiß gerade nicht wieviel. Aus dem Verkehr ziehen wird mich gewiss deswegen niemand sofort, aber es ist halt mehr als ärgerlich. Ich bin derzeit schon sehr auf das Auto angewiesen, zumal die Möglichkeit der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel hier schon sehr eingeschränkt ist – um nicht zu sagen katastrophal. Ohne Auto ist es schon mehr als umständlich überhaupt zur Arbeit zu kommen und das nervt einfach – aber ich hoffe jetzt einfach mal, dass sich das innerhalb der nächsten Woche auch erledigt hat :-)

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