Mittwochabendsession, 31. KW


 

Wenn man seinen Gästen mal wieder etwas Gutes tun möchte und allein für die Vorspeise locker zwei Stunden erübrigen kann, dürfen es gern selbstgemachte Pasta sein – und da ich die Woche noch Urlaub hatte, gab es auch keine plausible Ausrede, um mich vor der aufwändigen Ravioliproduktion drücken zu können ;-)

Man nehme für den Teig:

400 g Pastamehl, für den nötigen Biss (alternativ 300 g Mehl und 100 g Hartweizengries)
3 – 4 Eier
1 EL Olivenöl
1 TL Salz

Für die Füllung:

1 Becher Ricotta
100 g Parmaschinken
2 – 3 Knoblauchzehen
Ein paar Blättchen Basilikum
Salz, Pfeffer

Die Zutaten für den Teig in einer Schüssel verrühren, auf die Arbeitsfäche kippen und dann ordentlich kneten, bis ein glatter und fester Teig entstanden ist. Den Teig in ein Tuch, oder Folie, einwickeln und mindestens eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Währenddessen kann man schon einmal die Füllung vorbereiten. Parmaschinken ganz fein würfeln (aufpassen, dass evtl. anwesende Vierbeiner nicht der Meinung sind, es könnte sich dabei um ihr Abendessen handeln!), Basilikum und Knoblauch fein hacken, mit dem glattgerührten Ricotta vermischen und würzen. Mit Salz sollte man dabei sparsam umgehen, oder es am besten ganz weglassen, denn der Schinken ist an sich schon salzig genug.

Inzwischen müsste der Teig lang genug geruht haben, so dass er jetzt ausgerollt werden kann. Idealerweise macht man das mit einer Nudelmaschine, denn der Teig muss möglichst dünn ausgerollt werden, oder eben mit einem Nudelholz, einer leeren Weinflasche, oder was man sonst so zur Hand hat. Füllung in kleine Häufchen auf den Teig setzen, Ravioli ausschneiden, oder ausstechen, zusammenklappen, Ränder gut andrücken und fertig. Wesentlich einfacher und schneller geht das mit einer Ravioliera. Damit werden die Ravioli auch optisch sehr ansprechend und man spart sich das lästige Andrücken.

Die fertigen Ravioli in reichlich kochendem Salzwasser ca. 3 Min. garen, mit Salbeibutter beträufeln und ordentlich geriebenen Parmesan darüberstreuen. Immer wieder lecker ^^

 

Merke:

Vorbereitete Ravioli nicht verschlossen im Kühlschrank zwischenlagern, falls sie noch ein paar Stündchen aufs gekocht werden warten müssen, denn sie werden dann leicht matschig und klebrig. Aber man lernt ja nie aus ;-)

 

Quelle fürs Pastarezept: Italian Basics von Cornelia Schinharl und Sebastian Dickhaut, Gräfe und Unzer Verlag

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6 Kommentare

  1. es war sehr lecker aber die Nudelmaschine ist wirklich zu empfehlen. ich bin dazu übergegangen mini Ravioli aus zu dickem Teig auszuschneiden und dann einzeln nochmal nach zu rollen, weil der große Teig einfach nicht abnehmen wollte^^
    aber fürs Fimo werde ich die Nudelmaschine sowieso brauchen können XD

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    1. Stell mir das gerade bildlich vor… ;-D Aber letztendlich ist doch nur wichtig, dass das Endprodukt stimmt und wenn’s dann auch noch lecker ist, umso besser ^^

      Wir haben einmal in Ermangelung eines professionellen Ausstechers ein Sternchen für Weihnachtsplätzchen genommen – in Mini, versteht sich – was glaubst du, was das für eine Fummelei war ;-D

      Aber du hast schon recht – so eine Nudelmaschine ist Gold wert und die kommt mir auch nicht mehr aus dem Haus! Frage mich jetzt nur gerade noch, was du mit dem Fimo anstellen willst!?? :-s

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  2. alles mögliche. Bisher halte ich mich an Röschen weil mir für größere Projekte a das fimo und b die nudelmaschine fehlt. aber im großen und ganzen basteln ich schmuck damit ;-)

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