The Sleeping Beauty

Foto: Katha

 

Endlich eine Woche Urlaub – wenn auch schon fast wieder vorbei – und immerhin fünf gemeinsame Urlaubstage mit meiner Tochter. Was lag da näher, als einmal wieder ein Stück noch unbekannte Heimat zu entdecken und so machten wir uns vergangenen Dienstag auf den Weg in die nördlichste Region Hessens.

Die Sababurg – auch bekannt als das Dornröschenschloss – liegt mitten im Reinhardswald und nur ca. eineinhalb Autostunden von hier entfernt. Erstaunlich also, dass wir in der Vergangenheit noch nie dort waren, wenn ich auch schon seit langer Zeit den Wunsch hegte, die Burg einmal live zu sehen.

Nachdem wir Hofgeismar endlich hinter uns gelassen hatten und im Reinhardswald angekommen waren, fühlten wir uns schon sehr auf Dornröschens Spuren, denn der Weg zur Burg ist gesäumt von mehreren großen Tierfiguren, die in Stein gehauen am Straßenrand stehen. Kurze Zeit später war bereits die Burg in der Ferne zu sehen und nach nur wenigen Minuten der Parkplatz erreicht. Ein kurzer knackiger Aufstieg und schon standen wir mitten im Hof der imposanten Burganlage.

Foto: Katha

 

Foto: Katha

 

Für Touristenattraktionen wie eine Märchenführung fehlte uns leider die Zeit, denn wir wollten anschließend noch in den nahegelegenen Tierpark, und somit hatten wir auch keine Gelegenheit die gesamte Außenanlage zu besichtigen. Aber Zeit für einen Kaffee wollten wir uns auf jeden Fall noch nehmen und so ging es ins Innere der Gemäuer.

Das Ambiente des Gastraums präsentierte sich überraschend nüchtern und angestaubt – wenn ich auch gerade nicht weiß, was wir eigentlich erwartet hatten – und das, was uns als Espresso serviert wurde, war für meinen Geschmack nicht nur exorbitant teuer, sondern hatte seinen Namen mitnichten verdient. Schon vor der Bezahlung dieses Heißgetränkes war für mich klar, dass ich es in meine heimliche Hitliste der grottigsten Espressi Deutschlands aufnehmen werde ;-D

Auch wenn wir reichlich Zeit gehabt hätten, wären wir wohl nicht lang in dieser bedrückenden Gaststube geblieben und so machten wir uns ziemlich überstürzt auf den Weg zu Elch, Erdmännchen & Co.

Nur einen Steinwurf von der Burg entfernt liegt der Tierpark Sababurg. Dieser erstreckt sich am Fuße des Berges auf einer Fläche von 130 Hektar und zählt zu den größten und ältesten Wildparks in Europa. Wenn ich ehrlich bin, war mir Letzteres vor dem Besuch noch nicht bekannt – ebenso wenig, dass der „Thiergarten an der Zapfenburg“ bereits zwischen 1567 und 1571 entstand und der erste seiner Art in Europa war. Aber Dank Wikipedia bin ich nun schlauer und auch ohne dieses Wissen fand ich den Wildpark sehr beeindruckend. Wenn man Glück hat, gibt es viel zu entdecken und auch wenn wir leider weder Wölfe noch Otter sichten konnten und die Zeit einfach zu knapp war um alle anderen Tierarten zu sehen, kann ich nur sagen: Schee war’s!

Falls ihr inzwischen noch nicht die Homepage des Tierparks besucht habt und ein paar Impressionen sehen möchtet, findet ihr im Anschluss noch ein paar Fotos ;-)

 

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