Think wild


 

War das wieder eine Woche! Fast jeden Tag war ich mehrmals kurz davor von einer Ohnmacht in die andere zu fallen, weil es mir einfach nicht in den Kopf geht, wie Menschen so unbeschreiblich faul, ignorant, selbstverliebt und selten dämlich sein können. Das Schlimme daran ist, dass es mir schon seit Wochen schwer fällt nach getaner Arbeit einfach abzuschalten und den soeben grob beschriebenen Haufen einfach hinter mir zu lassen. Hatte ich so etwas in der Art vor einigen Tagen schon an anderer Stelle geschrieben? Egal – man kann es gar nicht oft genug erwähnen.

Umso gelegener kam es mir vor ein paar Tagen, dass endlich der Moment gekommen war mein längst in die Jahre gekommenes Betriebssystem durch etwas neueres zu ersetzen und somit hoffentlich den Browser-Problemen der Vergangenheit Lebewohl sagen zu können. An dieser Stelle kann ich (wieder einmal) meinem ehemaligen Nachbarn gar nicht genug danken – ohne seine tatkräftige Unterstützung wäre ich wohl noch bis in alle Ewigkeit so dahingedümpelt.

So kam es dann aber, dass in den letzten Tagen in jeder freien Minute installiert, geupdatet, aufgeräumt, entrümpelt, gelöscht und neu installiert wurde und heute bin ich endlich fertig geworden. Wenn ich über Stunden am Laptop sitze, merke ich meist gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht. Dann kann ich wunderbar abschalten und die Welt um mich herum vergessen – und wenn die Früchte meines Schaffens dann auch noch so positiv ausfallen wie im Moment, dann ist es auch ein gutes Gefühl, wenn alles geschafft ist.

Das Wallpaper oben ist übrigens dem Umstand geschuldet, dass ich gestern beinahe eine Begegnung der unheimlichen Art gehabt hätte; natürlich aber ein bisschen auch der Tatsache, dass mir 08/15 meist nicht so zusagt und ich lieber was individuelles kreiere. Zugegeben – den Apfel samt Leopardenmuster habe ich aus einem anderen Wallpaper rausgeschnippelt, an dem mir der Hintergrund nicht gefiel, aber solche Freiheiten nehme ich mir.

Aber zurück zu gestern. M. war mir so nahe, wie schon seit mehr als vier Jahren nicht mehr. Während ich meinen Espresso beim Lieblingsitaliener trank ist er keine zehn Meter entfernt vorbeispaziert. Zum Glück war ich dermaßen in meine Zeitung vertieft, dass ich ihn nicht gesehen habe. Warum ich es trotzdem fünf Minuten später schon wusste, können sich die aufmerksamen Leser sicher denken. Dass ich danach erst einmal wieder dringender Ablenkung bedurfte ist wohl klar – also ab nachhause, ab an den Rechner und gebastelt ;-)

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